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Wacom Cintiq Pro 16

Wacom Cintiq Pro 16

Topmodell unter den Grafiktabletts mit Display.

Einleitung

Digitales Zeichnen hat sich die letzten Jahre immer mehr und mehr zu einer enorm vielschichtigen Sparte entwickelt. Wo vor einigen Jahren nur USB-Tablets zur Verfügung standen, die jedoch einen separaten Bildschirm benötigten, sind heute eine Fülle von Geräten vorhanden, die einen eingebauten Bildschirm besitzen und so direkt das Zeichen auf dem Bildschirm ermöglichen. Das Cintiq 16 von Wacom ist solch ein Beispiel, denn es ermöglicht das direkte Zeichnen auf dem Bildschirm. Das ermöglicht Flexibilität. Was genau zeichnet jedoch das Wacom Cintiq Pro 16 aus? Mein Grafiktablett Test verrät es.

Lieferung und Verpackung

Mit dem Lieferumfang des Wacom Zeichenpads ist ab Werk alles vorhanden, um schnell loslegen zu können. Denn neben dem eigentlichen Herzstück, dem Cintiq 16 Grafiktablett, findet sich der notwendige Stift im Lieferumfang wider. In dem Fall haben Wacom den Pro Pen 2 beigelegt. Neben einem AC-Netzteil mit Eurostecker und einem Netzkabel komplettiert ein Adapter mit USB-C und einem Displayport mit USB-Kabel den Lieferumfang.

Der gesamte Lieferumfang ist dabei durch den wertigen Karton und der sicheren Verpackung vor Beschädigungen geschützt. Passend zu dem Pro Pen 2 liegt dem Lieferumfang ein Stifthalter mit 6 Standard und 4 Filzspitzen bei, Zubehör zum Auswechseln der Spitze inklusive. Ein obligatorisches Reinigungstuch ist ebenfalls im Lieferumfang zu finden. So ist alles Notwendige vorhanden, um direkt mit diesem wertigen Zeichentablett loslegen zu können.

Installation

Die Installation ist vergleichsweise einfach. Wichtig hierbei ist, sowohl mit Windows als auch mit OS X, ist das Cintiq Pro 16 kompatibel. Das Zeichenpad für PC bzw. MacOS benötigt das Betriebssystem Windows 7 SP 1 oder besser, für den MAC ist OS X 10.10 oder besser notwendig.

Dem Lieferumfang liegt keine CD zur Installation bei. Das liegt daran, weil das Gerät einen Internetzugang benötigt. Nach Anschließen des Gerätes, entweder über USB-C oder USB-A mittels Link-Adapter, der ist ab Werk dabei, wird das Gerät erkannt und der Treiber kann entweder automatisch oder über die offizielle Wacom Seite heruntergeladen werden. Nach der Treiberinstallation beginnt die Ersteinrichtung und danach kann das Gerät problemlos verwendet werden.

Egal ob auf Windows oder OS, auf beiden Systemen ist das Wacom Cintiq Pro schnell und unkompliziert eingerichtet und installiert. Natürlich ist eine Konfiguration in der jeweiligen Grafiksoftware notwendig, das ist jedoch auch schnell erledigt.

Verarbeitung und Design

Der Anschaffungspreis des Wacom Cintiq Pro ist hoch, keine Frage. Aber genau dieser Preis spiegelt sich auch in Verarbeitung und Design wider. Nicht nur, dass sich der Pro Pen 2 von Wacom sehr hochwertig und gut verarbeitet anfühlt, auch das eigentliche Gerät mit seinem großen 16 Zoll Display, ist sehr gur verarbeitet und insgesamt sehr schick. Dabei hat sich Wacom mehr auf das Wesentliche konzentriert, als mit knalligen Farben zu arbeiten. Deswegen überrascht es nicht, das Grafiktablett mitsamt dem Pro Pen ist in edlem Schwarz gehalten. Durch kleine silberne Elemente am Stift runden Wacom mit der Wahl des Designs den optischen Gesamteindruck hochwertig ab. Das Gerät mitsamt seinem vielfältigen Zubehör ist sehr gut verarbeitet.

Info digitales Zeichnen
Welche Größen gibt es?:
Das Wacom Cintiq Pro gibt es in vier verschiedenen Bildschirmgrößen. Das kleinste Modell hat 13 Zoll danach folgt 16 Zoll sowie 24 Zoll und 32 Zoll.

Maße, Gesamtgröße und aktive Fläche

Wie oben bereits erwähnt, besitzt das Grafiktablett ein 16 Zoll Display. Das Display besitzt damit umgerechnet einen nutzbaren Screen mit einer Diagonale von 40,64 cm, eine sehr anständige Größe. Insgesamt sind die Ausmaße 53.9×29.3×5.75 cm. Dieser Platz ist vor allem deswegen wichtig, um dem Gerät wirklich auch genug Platz im Arbeitszimmer oder auf dem Schreibtisch einräumen zu können.

Die eigentliche Display-Fläche von 40,64 cm kann komplett genutzt werden, am oberen rechten Rand befinden sich Menüsymbole. Zählt man diese mit in die Gesamtfläche, die genutzt werden kann, mit ein, ergibt sich dadurch eine Gesamtfläche von 53,9 cm für die Benutzung.

Bedienkomfort und Funktionalität

Der hochwertige Bedienkomfort ergibt sich bei diesem Gerät aus zahlreichen nutzbaren Optionen. Das Tablet kann wunderbar nach jeweiligen Ansprüchen im Winkel geneigt werden, die Aufstellvorrichtung machts möglich.

Die bildgewaltige 4K-Auflösung ermöglicht funktionelles Arbeiten und sorgt für angenehmen Bedienkomfort. Das optionale Radialmenü inklusive Seitenschalter ermöglicht vielfältiges Arbeiten mit Farben und Pinselstärken in der jeweiligen Software. Die Multi-Touch-Tasten wie Zoom oder Navigieren erleichtern noch zusätzlich den Arbeitsfluss und sorgen für erhöhte Funktionalität. Die aufgeraute Oberfläche des Displays sorgt für besseren Grip während des Arbeitens.

Insgesamt habe ich im Grafiktablett Test einen hohen Bedienkomfort und durch die vielfältigen Funktionen auch eine hohe Funktionalität erlebt. Das gefällt.

Besonderheiten

Das Gerät kann zwar via USB-A, vor allem wenn kein USB-C unterstützt wird, genutzt werden. Hier sind jedoch kleine Verzögerungen und eine weniger gestochen scharfe 4K-Optik bemerkbar. Ist daher kein USB-C vorhanden, müssen kleinere Abstriche in Kauf genommen werden. Der Pro Pen 2 ist mit einem hochwertigen Neigungssensor ausgestattet und kann damit aus verschiedensten Winkeln heraus arbeiten. Die hohe Stiftgenauigkeit gepaart mit den beiden Knöpfen, die beliebig konfigurierbar sind, und den 8192 Druckstufen ermöglichen enorm präzises Arbeiten. Neben den USB-Anschlüssen befindet sich auch ein Kopfhörer-Anschluss und ein SDXC Steckplatz am Gerät.

Zeichenstift

Der Pro Pen 2 von Wacom misst 8.99×2.01×2.01 cm und mit knapp 48 Gramm liegt er solide in der Hand. Die enorm hohen Druckstufen sorgen gepaart mit den beiden optional konfigurierbaren Knöpfen für enorme Vielfältigkeit während der Arbeit mit dem Gerät. Gerade durch die Druckstufen ergeben mit dem hochwertigen Neigungssensor hochwertige Arbeiten.

Vor- und Nachteile

Das Gerät überzeugt mit enorm vielfältigen Möglichkeiten von Benutzung, Einstellung und Konfiguration. Der enorm vielfältige Lieferumfang ermöglicht eine schnelle Benutzung und gerade das enorm scharfe Display sorgt für hochwertige Arbeiten. Natürlich ist es für Zeichnen und Designen per se ein enorm großer Vorteil, direkt auf dem Bildschirm zu arbeiten. Gerade jedoch die Notwendigkeit von USB-C, um wirklich vollends in den Genuss mit dem Wacom Cintiq Pro 16 zu kommen, schränkt die Vielfältigkeit zum Teil ein, wenn dieser USB-Standart nicht vorhanden ist. Der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis sorgt dafür, dass nicht jeder User in den Genuss dieses Gerätes kommen kann.

Vorteile

  • 4K Display
  • Touch Funktion
  • Pro-Pen 2
  • flexibler Standfuß
  • 94% RGB Farbraum Adobe

Nachteile

  • Für das volle Erlebnis ist ein USB-C Anschluß notwendig
  • Anschaffungspreis
  • viele Kabel

Für wen ist das Gerät zu empfehlen?

Wacom haben dieses Produkt ganz klar an professionelle Benutzer ausgerichtet. Der Anschaffungspreis sorgt per se dafür, dass nicht jeder dieses Gerät nutzen kann.

Die vielfältigen und schier endlosen Einstellungsmöglichkeiten sind vor allem für Einsteiger im digitalen Zeichnen und Designen schnell überfordernd. Daher ist das Cintiq Pro 16 ganz klar für erfahrene und professionelle Zeichner und Designer zu empfehlen, die ihre Arbeit auf ein neues Niveau heben wollen.

Fazit

Das Cintiq Pro 16 von Wacom überzeugt durch enorm gute Verarbeitung, einem schicken Design, enorm vielfältigen Funktionen, einem großen Lieferumfang und generell einer klasse Benutzung. Durch die Notwendigkeit von USB-C für den vollen Funktionsumfang, den hohen Anschaffungspreis und der Vielfalt an Funktionen richtet sich das Gerät vor allem an professionelle Gestalter und Designer. Diese finden mit dem Cintiq Pro 16 den idealen Partner für hochwertige Arbeiten.